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Im Jahr 1991, als Jugoslawien
auseinander fiel, erlangte das heutige Slowenien (damals noch eine der sechs
konstituierenden Republiken) seine Unabhängigkeit. Slowenien grenzt an
Italien, Österreich, Ungarn und Kroatien.
Vier große europäische
geographische Regionen treffen in Slowenien aufeinander: die Alpen, die
Dinarischen Alpen, die Pannonische Tiefebene und das Mittelmeer. Das Land
ist bergig und die Slowenen sind begeisterte Skifahrer und Wanderer. Auf der
Landesflagge ist der höchste Berg des Landes - der "dreiköpfige" Triglav
(2 864 m) - abgebildet.
Slowenien gehörte einst zur
Östereichisch-Ungarischen Monarchie. Die Hauptstadt Ljubljana wurde zu
Zeiten der Römer gegründet. Die Universität zählt über 50 000 Studenten und
trägt zum lebhaften kulturellen Leben der Stadt bei. Die Industrie bringt
vor allem Kraftfahrzeugteile, chemische Erzeugnisse, Elektronik, elektrische
Geräte, Metallwaren, Textilwaren und Möbel hervor.
Zu den größten
Touristenattraktionen zählen die berühmten Höhlen von Postojna mit ihrem
Dekor aus Stalaktiten und Stalagmiten. Wandmalereien belegen, dass bereits
1213 die ersten Touristen die Höhlen besichtigten.
Die slowenische Küche ist
stark durch die Nachbarländer geprägt: Aus Österreich kommen Strudel
und Wiener Schnitzel, Italien hat mit Risotto und Ravioli und Ungarn
mit Gulasch einen Beitrag geleistet. Typisch slowenisch ist Potica,
ein besonderer Kuchen, der in Deutschland auch Nuspotize genannt wird.
Zu den berühmtesten Slowenen
zählen der Physiker Jožef Stefan, der Linguist Franc Miklošič und der
Architekt Jože Plečnik.
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